Aktivitäten


Wir treffen uns regelmäßig zum gemeinsamen Stammtisch

[Foto: M. Grolm]

… und 1x im Jahr zum traditionellen MartinsGans-Essen.

[Foto: M. Grolm]

[Foto: M. Grolm]

 

 

 

 

 

 

 

23. August – Erste Agrarwende-Demo in Dresden

Mehr als 20 Bauern und Bäuerinnen mit ihren Traktoren und über 250 Menschen setzten heute in der Dresdener Innenstadt ein starkes Zeichen für eine andere Agrarpolitik in Sachsen. Auf Initiative der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft Mitteldeutschland (AbL) hatte ein breites Bündnis aus ErzeugerInnen, VerbraucherInnen und 10 Organisationen der Bereiche Landwirtschaft, Umwelt-, Natur- sowie Tierschutz zur „Wir haben es satt! Agrarindustrie abwählen!“ – Demonstration eingeladen. Das Bündnis möchte eine Politik, die eine bäuerliche und enkeltaugliche Landwirtschaft ermöglicht.

Danilo Braun, Bauer und Landessprecher der AbL in Sachsen ist der Meinung: „Wir brauchen eine Landwirtschaftspolitik, die dafür sorgt, dass Bauernhöfe wieder eröffnen und sich halten können, anstatt zu schließen. Das Land darf nicht weiter an Investoren verscherbelt und die Subventionen mit der Gießkanne über die Fläche verteilt werden.“

„Ein Blick auf die Agrarsteppen in Sachsen und in die Regale der Supermärkte zeigt, dass es so nicht weitergehen kann“, sagt Michael Grolm, Berufsimker und Landesvorsitzender der AbL Mitteldeutschland. „Auf dem Acker leidet der Boden sehr stark unter der Großlandwirtschaft. Im Stall sorgen sie mit der Fütterung von Gensoja für die Abholzung von Regenwald und zerstören damit die Zukunft unserer Kinder – das ist doch krank! Dabei ist mir klar, dass unsere Gesellschaft die Lebensmittel bekommt, nach der sie verlangt: Wer Milch für 70 Cent im Laden kauft, darf sich keine Illusionen über die Art der Landwirtschaft machen, die zu diesem Preis produzieren kann. Umdenken müssen also sowohl die Politik, die Agrarindustrie, als auch die KonsumentInnen und dafür gehen wir auf die Straße!“

 

[Quelle: AbL Mitteldeutschland]

[Quelle: AbL Mitteldeutschland]

[Quelle: AbL Mitteldeutschland]

[Quelle: AbL Mitteldeutschland]

[Quelle: AbL Mitteldeutschland]

[Quelle: AbL Mitteldeutschland]

 

 

27. Juni 2019 – Preisvergabe „Goldene Heuschrecke“

Der Preis, den leider niemand haben wollte. [Quelle: AbL Mitteldeutschland]

Mit Treckern vor dem Autohaus. [Quelle: AbL Mitteldeutschland]

Leider ließ sich Herr Hercher nicht blicken, deshalb wissen wir nicht, was das für ein Preis sein sollte. [Quelle: AbL Mitteldeutschland]

 

27. Januar 2019 – Tag der Landwirtschaft in Holzdorf / Weimar

Landwirtschaft und Naturschutz Hand in Hand

Letztes Jahr auf dem Tag der Landwirtschaft entstand die Idee, ein gemeinsames Papier von AbL, NABU und BUND auf Landesebene zur zukünftigen Gestaltung der landwirtschaftlichen Förderpolitik zu verfassen und in die öffentliche Diskussion zu werfen. Ein Jahr und viele sehr anregende Diskussionsrunden später war es dann soweit: auf dem jährlichen Tag der Landwirtschaft der AbL Mitteldeutschland kamen 120 interessierte Menschen -unter ihnen die Thüringer Umweltministerin Anja Siegesmund, Grüne- zusammen, um sich die Ideen anzuhören und zu diskutieren.

Und sie waren einhellig begeistert: neben vielen Ideen aus dem GAP-Papier der AbL flossen auch Forderungen aus dem Naturschutz ein, die es in der Praxis deutlich einfacher machen dürften, im bäuerlichen Handeln wieder verstärkt Aspekte des Umwelt- und Naturschutzes zu berücksichtigen. Als Beispiele seien hier nur die Anwendung einer erweiterten Grünlanddefinition erwähnt, damit Feuchtgebiete u.ä. nicht aus der Fläche herausgerechnet werden; die Möglichkeit auf der selben Fläche mit verschiedenen Betrieben zu wirtschaften (der Wanderschäfer, der das Auflaufgetreide abhütet z.B.); die Förderung von Weidebäumen und Hecken usw. usf. Gefördert wurde das ganze Projekt von der Heidehof Stiftung GmbH, der Naturstiftung David und aus Lottomitteln des Freistaates Thüringen.

Nach zwei sehr inspirierenden Vorträgen zu Blühwiesen und Waldweide wurde dann bei der anschließenden Mitgliederversammlung ein neuer Vorstand gewählt: neben den schon lang aktiven Michael Grolm, Claudia Gerster, Volker Bauer, Danilo Braun und Ralf Demmerle wurden nun noch neu Alina Kruschinski, Roland Bischof und Janin Becke in den Vorstand gewählt – Glückwunsch!

Viel Spannendes warten auf sie: Damit Thüringen bei der anstehenden Landtagswahl im Oktober eine Landesregierung bekommt, die all die guten Ideen auch umsetzt, wurde im Anschluß beschlossen, im September in Erfurt eine Wir-haben-es-satt! Demo zu organisieren – 15 Trecker dafür gibt es schon. Na ja, und dann steht ja auch die Bundes-AbL-Wintertagung Ende November an, dieses Jahr zum ersten Mal in Weimar!

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Vortrag von Johannes Burri (UFA Samen, Schweiz) zum Thema „Lenken und Erhalten des Artenreichtums im Grünland“

Vortrag Freese

Vortrag von Jan Freese, Deutsche Vernetzungsstelle ländliche Räume, Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung zum Thema „Welche (ungenutzten) Spielräume bietet der ELER für die Agrarumweltförderung von Landwirten in Thüringen?“

Tag der Landwirtschaft in Holzdorf [Foto: AbL]

Thüringer Umweltministerin Anja Siegesmund auf dem Tag der Landwirtschaft in Holzhausen [Foto: AbL]

Fish Bowl Diskussion auf dem Tag der Landwirtschaft in Holzhausen [Foto: AbL]

 

18. Januar 2019 – Treckerstopp in Halle auf dem Weg zur „Wir-haben-es-satt!“-Demo in Berlin

[Foto: AbL]

[Foto: AbL]

[Foto: AbL]

[Foto: AbL]

 17. Januar 2019 – Start der AbL-Trecker zur „Wir-haben-es-satt!“-Demo in Berlin vor dem Thüringer Landtag in Erfurt

Landgrabbing hat viele Gesichter – der Protest dagegen auch! Vier Thüringer Bäuerinnen und Bauern fahren mit Ihren Treckern zur großen Landwirtschaftsdemo nach Berlin.

Seit Jahren versuchen Investoren massiv landwirtschaftliche Betriebe in Thüringen aufzukaufen – unter klarer Umgehung der bestehenden Gesetzlichkeiten. „Doch nach wie vor schaut die Thüringer Landesregierung bewußt weg und weigert sich, diese Gesetzeslücke zu schließen. Bislang beteiligt sich das hiesige Agrarministerium noch nicht einmal an der eigens dafür einberufenen Bund-Länder-Arbeitsgruppe“, so Michael Grolm, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft Mitteldeutschland (AbL). „Nun kommt noch ein weiteres Problem dazu: aktuell versucht die Thüringer Agrarverwaltung einem Investor Ackerland zu verkaufen, obwohl mindestens ein ortsansässiger Familienbetrieb sich ebenfalls dafür beworben hat – das kann nicht sein“, so Grolm.

Landgrabbing, also die Inbesitznahme von Flächen durch Investoren, wird auch ein Thema auf der diesjährigen „Wir haben es satt!“ – Demo in Berlin am 19.1. sein, bei der in den letzten Jahren Zehntausende ihren Unmut gegen die Agrarindustrie auf die Straße getragen haben. „Und genau deshalb mache ich mich mit meinem Trecker auf den langen Weg nach Berlin“, sagt Ralf Demmerle, Bauer aus Marlishausen. Johannes Köhler vom Obstwiesenhof Köhler aus Kleinromstedt ist mit seinem Trecker ebenfalls mit dabei und meint: „Wenn wir jetzt nichts tun, verbauen wir unseren Kindern und Enkeln die Chance auf eine bäuerliche und selbstbestimmte Landwirtschaft. Dagegen wehre ich mich!“

[Foto: AbL]

Unterstützung durch die Thüringer Umweltministerin Anja Siegesmund (Grüne) [Foto: AbL]

[Foto: AbL]

[Foto: AbL]

Susanne Hennig-Wellsow (Fraktionsvorsitzende der LINKEN-Fraktion, Parteivorsitzende der Thür. LINKEN). mit den Treckerfahrern Johannes Köhler und Ralf Demmerle [Foto: AbL]

Treckerfahrer Johannes Köhler und Ralf Demmerle [Foto: AbL]

v.l.n.r.: Dagmar Becker MdL (agrarpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion), Michael Grolm (Vorsitzender AbL Mitteldeutschland, Berufimker), Anja Siegesmund (Thüringer Umweltministerin, B90/Grüne), Olaf Müller, MdL (umweltpolitischer Sprecher der Grünen-Fraktion), Susanne Hennig-Wellsow (Fraktionsvorsitzende der LINKEN-Fraktion, Parteivorsitzende der Thür. LINKEN) [Foto: AbL]

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Jahresrückblick 2018

Wie in den letzten Jahren auch begann das Jahr 2018 mit einem kraftvollen Auftakt: der Wir-haben-es-satt Demo in Berlin. In bewährter Weise sorgten wir dafür, daß sich die Trecker unbeschadet durch die jubelnden Menschenmengen schleusen konnten – ein bewegender Anblick.

Was speziell in Thüringen so geschah…

Im Februar dann, am 25. um genau zu sein, unser traditioneller Tag der Landwirtschaft zum Thema Zukunft der Europäischen Agrarförderung nach 2020. Erstmalig in Holzdorf bei Weimar und erstmalig mit der Thüringer Landwirtschaftsministerin, Frau Keller. Wieder kamen über 100 Menschen aus großen und kleinen Landwirtschaftsbetrieben und Bauernhöfen, aus Politik und Verwaltung, von Verbänden und auch rein aus persönlichem Interesse zusammen, um die von der AbL vorgelegten Vorschläge zu diskutieren. Nach einem prall gefüllten Tag waren viele so erfüllt und begeistert, daß sich spontan eine größere Gruppe aus NaturschützerInnen und Bauern und Bäuerinnen fand, die ein auf Thüringen zugeschneidertes Programm erarbeiten wollte, daß den Höfen beides ermöglichen soll: ein auskömmliches Einkommen erwirtschaften und Natur und Umwelt erhalten und stärken. Erstmalig in Thüringen setzten sich Umwelt-, Naturschutz- und Landwirtschaftsverbände an einen Tisch, um eine gemeinsame Strategie zu entwickeln. Um es vorweg zu nehmen – am Tag der Landwirtschaft 2019 wurde es erfolgreich vorgestellt. Die Arbeitsgruppe geht weiter und wird sich in diesem Jahr um das Gemeindeland kümmern, dazu gab es bereits Treffen beim Gemeinde- und Städtebund und der Stadt Erfurt – weitere Interessierte sind herzlich willkommen.

Am 28.2. trafen wir uns dann erstmalig mit Herrn Wendt, dem Präsidenten des Thüringer Landesamtes für Verbraucherschutz (TLV), dem Amt also, daß für die Zulassung von Käsereien und Schlachtstätten zuständig ist und von vielen Betrieben als Verhinderungsamt wahrgenommen wird und oft mit ein Grund dafür ist daß Betriebe sich nicht trauen, sich weiter zu entwickeln. Dieses Gespräch war außerordentlich konstruktiv und führte dazu, daß wir uns zusammen mit den zuständigen MitarbeiterInnen des TLV, den Bundes-Fachverbänden für handwerkliche Milchverarbeitung (VHM) und Fleischverarbeitung (vlhf), sowie VertreterInnen des Thüringer Bauernverbandes (TBV) trafen, um drängende Probleme in dem Bereich anzusprechen. Nun soll es in diesem Jahr weitergehen mit Fachgesprächen zu konkreten Fragestellungen, wie z.B. hofnahe Schlachtung, überzogene Auflagen für Käsereien etc. Da dieses Treffen wegen der Schwierigkeit, einen gemeinsamen Termin zu finden, erst kurz vor Weihnachten am 17.12. zustande kam, erwarten wir konkrete Ergebnisse erst für 2019.

Bei der Sitzung des ELER-Begleitausschuß (dem Gremium, mit dem die Landesregierung gehalten ist, ihre Förderpolitik für den ländlichen Raum abzustimmen) am 15.6. wurde klar, daß etwa 2 Mio. € an Fördermitteln über die bisher angebotenen Programme nicht abfließen würde – bislang hatte es ja immer geheißen, für die von uns seit langem vorgeschlagenen Programme zur Förderung einer bäuerlichen Landwirtschaft sei kein Geld da. Für 2018 wurde mit Blick auf den großen Verwaltungsaufwand und die Kurzfristigkeit die Umsetzung ebenfalls abgelehnt, aber für 2019 angekündigt – für die nächsten Wochen sind etliche Fachgespräche . Wir bleiben dran.

Auch an einem anderen Thema bleiben wir dran: der Thüringer Nutztierhaltungsstrategie. Ein Wortungetüm, aber ein wichtiges: was hier drin steht, bietet für die Zukunft ein gutes Argument für diesbezügliche Förderungen. Umso enttäuschender war es ja gewesen, daß das dafür zuständige Sozialministerium uns nicht bei der Erarbeitung dabei haben wollte. Der im Sommer vorgestellte 112-seitige Entwurf fiel dann auch inhaltlich dem entsprechend dünn aus: viele bäuerliche Haltungsformen waren nicht einmal erwähnt. Bei der öffentlichen Vorstellung sparten wir dann auch nicht mit fachlich fundierter Kritik (unsere Stellungnahme steht übrigens auch auf unserer homepage…), woraufhin wir dann doch zu den Nachbesprechungen der Facharbeitsgruppen am 8. und 9.11. geladen wurden. Das Strategiepapier soll noch vor der Sommerpause 2019 von der Landesregierung beschlossen werden – auch dies werden wir aufmerksam begleiten.

Einige weitere Termine und Gespräche seien hier nur stichpunktartig aufgeführt: die Treffen mit der Thüringer Agrarministerin Frau Keller z.B. (12.2. und 8.6.), ein bundesweiten Treffen zum Landgrabbing in Neudietendorf (11./12.4.), die Anhörungen im Landtag zum Grünen Band (13.6.) und zur Grünlandnutzung (20.9.), das Treffen mit dem neuen Geschäftsführer des Thüringer Ökoherz, Claas Homeyer (27.8.), die Sommerempfänge der Landtagsfraktionen oder die bundesweite Tagung zum Umgang der Kirche mit ihrem Land in Loccum (7.-9.9.). Auch die Verleihung des Thüringer Tierschutzpreises an eines unserer Mitgliedsbetriebe sei erwähnt.

Daß zur Organisation all dessen viele, viele Hunderte Mails im Jahr gehören, versteht sich fast von selbst. Daß wir im Jahr einige Dutzend Pressemitteilungen verschicken, ist vielleicht weniger bekannt. Je nach Thema und Brisanz werden sie mittlerweile sehr gut wahrgenommen und fließen in die Medienberichterstattung ein – deutlich spürbar ist auch, daß wir oft für Interviews zu aktuellen Themen (Dürre, Milchkrise, Landgrabbing) gefragt werden.

Auch etliche Stellungnahmen zu verschiedenen Gesetzesvorhaben der Thüringer Landesregierung bildeten ein wichtiges Mittel, um bäuerliche Interessen durchzusetzen und Schlimmeres zu verhindern – als Beispiel sei hier nur die vom Sozialministerium geplante drastische Anhebung der Gebühren für Fleischbeschau, Zulassungen usw. genannt, die es der regionalen, handwerklichen Verarbeitung fast unmöglich machen würde, weiter zu bestehen, geschweige denn, sich weiter zu entwickeln. Erwähnt seien auch die regelmäßigen Stammtische in Erfurt, Halle und Dresden.

…und in Sachsen-Anhalt:

Viel Zeit und Kraft floß in Sachsen-Anhalt in die verschiedenen ministeriellen Arbeitsgruppen zur Erstellung eines landwirtschaftliches Leitbildes, wir haben konstruktiv mitgearbeitet und den Prozess bis zum Ende des Frühjahrs begleitet. Gut besucht waren die Stammtische mit jeweils immer 10 bis 35 Teilnehmer*innen. Im März gab es ein Vernetzungstreffen mit SOLAWI-Gruppen sowie Ringvorlesungsstudenten in Halle und Claudia traf sich mit dem Präsident des Thüneninstitut Dr. Isermeyer zum Thema Artenschwund in den ländlichen Räumen.

Am 5. April trafen sich Claudia Gerster, Uli Jasper und Georg Janßen in Magdeburg mit der Landwirtschaftsministerin Prof. Dr. Dalbert zum Thema Agrarstrukturgesetz. Gerhard nahm regelmäßig an den Gutachterausschüssen zu den Themen Junglandwirte, Existenzgründung und Verteilung AFP teil. Im Frühjahr/Sommer 2018 nahmen Holger Tuch und Daniel Fischer am Klimagipfel Sachsen-Anhalt mit mehreren Terminen in Magdeburg teil. Ziel war die Ausarbeitung eines bäuerlichen Positionspapiers zum Thema Landwirtschaft und Klimawandel.

Im Frühjahr 2018 unterstützten Gerhard und Katharina die Verwaltungsklage gegen das Land Sachsen-Anhalt durch den AbL-Bauern Georg Mayer aus Großwilsdorf/Naumburg vor dem Landesgericht Halle/Saale zum Thema „Auszahlung der Ökoförderung in Naturschutzgebieten“, die Klage war erfolgreich. Auch erfolgreich war die das Verfahren gegen die Saatguttreuhand (verhandelt in Magdeburg) durch Sonnengut Gerster GbR. Thema: Auskunftspflicht bei Kartoffelanbau unter 5 ha Fläche.

Im Sommer trafen wir uns zum Vernetzungsgespräch mit dem Grünen-Angeordneten Sebastian Krumbiegel wegen der Gegendemo (80 Teilnehmende) zum Rechts-Außentreffen der AFD (1000 Teilnehmende) in Burgscheidungen im Burgenlandkreis. Thema: rechte Bewegung auf dem Lande, Perspektiven für eine Entwicklung ländlicher Räume als Gegenentwurf. Im August organisierten Berit Thomsen und das Sonnengut Gerster die Teilnahme an der Fotoausstellung Mensch und Milch mit anderen Organisationen.

Zum Tag der Landwirtschaft im Oktober in Halle zum Thema „Humusaufbau, eine Chance für unser Klima“ kamen 60 Teilnehmer*innen.

Erstmalig nahm Beate Thomann im Herbst am Ökoaktionsplantreffen Sachsen-Anhalt in Magdeburg teil.

Auch in Sachsen

gab es regelmäßig Stammtische. Für 2019 plant die Landesgruppe, wieder einen Tag der Landwirtschaft zu organisieren.

Sehr schön und ermutigend ist es, daß wir auch im letzten Jahr wieder viele neue Mitglieder in unseren Reihen begrüßen durften, da dies neben vielem Anderen schlußendlich die finanzielle Basis für unser Engagement bildet. Deshalb: wer bislang noch gezögert hat, gebe sich jetzt einen Ruck und werde Mitglied – einfach den Antrag im Anhang ausfüllen und losschicken. Verteilt auch weiterhin Bauernstimmen (Vera Thiel vom Verlag verschickt sie bei Bedarf gerne und kostenlos – einfach kurze Mail an verlag@bauernstimme.de) und informiert Interessierte über uns und unseren Mail-Rundbrief – Ihr seht: es lohnt sich!!!

Reiko Wöllert und Claudia Gerster

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28. Mai 2018 – Aktion am 28.5.2018 vor dem Landtag in Dresden anläßlich des Fachgespräches zum Landgrabbing in Sachsen

Am 28.05. 2018 fand 13.30 Uhr eine erste gemeinsame Demo der AbL-Sachsen und dem Bündnis „Meine Landwirtschaft Sachsen“ zum Thema „Ackerland in Bauernhand“ statt. Grund war ein Fachgespräch zum Entwurf eines sächsischen Agrarstrukturverbesserungsgesetzes. Dazu hatte die Grüne Landtagsfraktion unter Wolfram Günther eingeladen.

Trotz der ungünstigen Termins und des schönen Wetters (es ist gerade allerorten Heuzeit); haben sich knapp 30 Leute zusammengefunden und sind vom Postplatz aus, an der schönen Dresdner Barocksilhouette vorbei, zum Landtag gelaufen. Dort gab es eine kleine Abschlusskundgebung, bei der Milana Müller von der Tharandter Johannishöhe noch einmal die Probleme des auch in Sachsen stattfindenden Landgrabbings erörterte.

Zum Fachgespräch selber waren neben der AbL auch Vertreter mehrerer Verbände wie Gäa, Bioland, BUND sowie auch der Landesbauernverband anwesend. Als Referenten waren geladen: Christian Meyer, grüner Landwirtschaftsminister a.D. aus Niedersachsen und Prof. José Martínez, Agrarrechts-experte der Universität Göttingen. Nach deren Vorträgen entspann sich ein durchaus konstruktives Gespräch, welches zum Ergebnis hatte, dass man ganz am Anfang steht und es noch viele weitere Runden geben muss. Man kann nur hoffen, dass alle an einem Strang ziehen ein solches Gesetz auf den Weg zu bringen, den je mehr Zeit verstreicht um so mehr Agrarland geht in Investorenhände.

 

[Foto: R. Wöllert]

[Foto: R. Wöllert]

25. Februar 2018 – Tag der Landwirtschaft / Holzdorf bei Weimar

Mehr als 100 Interessierte folgten am Sonntag unserer Einladung zum traditionellen Tag der Landwirtschaft Thüringen: viele Bäuerinnen und Bauern, aber auch Angestellte von Agrargenossenschaften, Menschen aus Politik und Verwaltung und aus vielen anderen Bereichen – auch viele neues Gesichter darunter, die von der AbL bereits gehört hatten und nun den direkten Kontakt suchten. Unser Vorschlag zur GAP nach 2020 bildete den Schwerpunkt des Vormittags; nach einer ausführlichen Vorstellung desselben diskutierten wir u.a. mit der Thüringer Landwirtschaftsministerin Birgit Keller und dem Vizepräsidenten des Deutschen Bauernbundes Eckart Weirich. Frau Keller zeigte sich sichtlich aufgeschlossen, unseren Vorschlag ernsthaft zu prüfen – von der Zielsetzung her seinen wir „auf der selben Seite“. Da wir die konkreten Berechnungsgrundlagen aber ja noch nicht veröffentlicht haben, konnte und wollte sie sich natürlich nicht auf konkrete Aussagen festlegen; hier werden wir mit Sicherheit weiter im Gespräch bleiben.

Nach einem einführenden Vortrag von Andreas Golde diskutierten wir am Nachmittag u.a. mit Klaus Feick, dem Vorstandsvorsitzenden von Bioland Ost die Frage der zunehmenden Industrialisierung der Bio-Landwirtschaft – ob sich daraus wirklich Impulse für die Zukunft ergeben haben, wird sich zeigen. Obgleich am Ende des Tages alle ja acht Stunden intensiver Diskussionen und Vorträge hinter sich hatten, bildete sich in der Abschlußrunde spontan ein recht großer Kreis an Interessierten, die sich der Frage der umgeackerten Wege und der Verpachtung von Flächen durch die Gemeinden annehmen wollen und Initiativen dazu anstoßen werden – toll!

Bauerntag 2018 Weimar

[Foto: Tom Leukefeld]

[Foto: Tom Leukefeld]

[Foto: Tom Leukefeld]

 

 

 

 

[Foto: Tom Leukefeld]

 

 

 

 

20. Januar 2018 – „Wir haben es satt!“-Demo / Berlin

Wer hätte das gedacht? Mehr als 30.000 Leute, die Zahlen vom Vorjahr fast verdoppelt – ein kraftvolles politisches Statement und richtig tolle Stimmung auf der Demo. Wir sind begeistert und wollen Danke sagen für eure Unterstützung! Nur gemeinsam konnte die Demonstration zu dem werden, was sie war. Herzlichen Dank!

Hier unser Rückblick-Video:

https://www.facebook.com/WirHabenEsSatt/videos/1661292907269789/https://youtu.be/OUuQGGcp4AE

Fotos von der Demo:
https://www.flickr.com/photos/80493129@N08/sets/72157664841445708

Übergabe unserer politischen Erklärung an die Agrarminister*innen der Welt:

https://www.flickr.com/photos/80493129@N08/sets/72157692490598625

 

12. November 2017 – Tag der Landwirtschaft in Bernburg / Sachsen-Anhalt

Von Null auf hundert – Wer hätte vor 2 Jahren gedacht, dass es in Sachsen-Anhalt eine aktive AbL-Gruppe geben würde? Wie Michael Grolm, Landesvorsitzender der AbL Mitteldeutschland treffende formulierte, legte die 2016 neu formierte AbL-Gruppe von Sachsen-Anhalt einen raketenartigen Start hin. Allein zur Erstellung eines Leitbildes, welches die Themengebiete Bodenordnung/Agrarstruktur, Tierhaltung, Umweltwirkungen /Ressourcenschutz und Markt/Produktionsausrichtungen umfasste, nahm die neue AbL-Gruppe als bäuerliche Interessenvertretung mehr als 10 Termine im Ministerium in Magdeburg wahr, um ihre Positionen in die Zielvorstellungen einer agrarpolitischen Agenda einfließen zu lassen. Auch im Gutachterausschuss des Ministeriums und in den Verbändeanhörungen ist die AbL nun ständig vertreten.

Weiterhin wurde eine Vorlage für ein neues Streuobstwiesenprogramm erarbeitet und es wurden öffentliche Termine, wie die Grüne Woche genutzt, um die Arbeit der AbL vorzustellen.

Zudem trafen sich die AbLer*innen einmal im Monat zum Stammtisch in Halle, um aktuelle Themen zu besprechen, zum Austausch untereinander und um sich mit anderen Akteur*innen zu vernetzen, die zum Offenen Abend eingeladen wurden.

So bildete der Tag der Landwirtschaft am 12.11.2017 in Bernburg ein Höhepunkt nach einem arbeitsreichen Jahres.

Nach der Begrüßung durch Michael Grolm und einer engagierten Rede des BDM-Vertreters Frank Lenz, Milchviehbauer aus der Altmark, referierte Georg Janßen über Aktuelles zur Landwirtschaftspolitik des Bundesvorstandes, ging auf die aktuelle politische Situation in den neuen Bundesländern ein, berichtete von der Weltklimakonferenz und appellierte an eine bäuerliche, zukunftsfähige Landwirtschaft.

Der Fachvortrag wurde von Christian Wolf, Geograph, Imker und Waldorfschullehrer über das Thema“ „Den Boden unter den Füßen (Treckern) verlieren – Bodenerosion als Problem der Großflächen-Landwirtschaft“ gehalten und bot anschließend ausreichend Diskussionspotential. Praxisbeispiele für die Direktvermarktung erläuterte nach dem Mittagessen Nicole Rollwage von der „Vereinigung der Norddeutschen Direktvermarkter e.V.“ Danach schloss sich die Podiumsdiskussion mit Staatsekretär Dr. Ralf Weber an, welche zum Thema „Boden aufbauen“ für bäuerliche Landwirtschaft in Sachsen-Anhalt wieder viele kreative Ideen zum Aufbau bäuerlicher Strukturen an das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie herantrug.

Auch zukünftig wird es in Sachsen-Anhalt einer starken bäuerlichen Interessenvertretung bedürfen. Da waren sich dann alle Akteur*innen in anschließender Runde einig und schlossen ihre Veranstaltung mit dem Aufruf “Bringt Euch ein, unterstützt uns in unserer wichtigen Arbeit vor Ort“.

[Foto: Claudia Gerster]

[Foto: Claudia Gerster]

[Foto: Claudia Gerster]

22. September 2017 – Sächsischer Bauern- und Imkertag auf dem Rittergut Limbach / Wilsdruff

Gut zehn Jahre hatte ein kleiner Kreis von Gentechnik-Engagierten um Nikola Burgeff vom Hof Mahlitzsch den Sächsischen Bauern- und Imkertag organisiert und damit ein wichtiges Zeichen für ein gentechnikfreies Sachsen gesetzt. Nun waren sie es langsam müde und deshalb froh, daß die AbL Mitteldeutschland bereit und in der Lage war, diese erfolgreiche Tradition weiterzuführen. In einer sehr emotionalen Ansprache übergab Nikola deshalb symbolisch den Staffelstab. Nach bewährtem Muster folgten nun Berichte zur Bundespolitik und ein sehr aufrüttelnder Vortrag zum Thema Boden bei dem mir wieder einmal klar wurde: so schlimm die Zustände in der Tierhaltung hierzulande auch sind – sie lassen sich relativ schnell ändern, wenn der Wille und das Geld dazu vorhanden sind. Was wir jedoch unseren Böden in den letzten Jahrzehnten angetan haben und immer weiter antun, läßt sich auch mit allem Geld der Welt nicht so schnell wieder heilen – wir vernichten das Werk von Generationen, anstatt es zu bewahren und zu mehren! Nach einer ziemlich ernüchternden Gesprächsrunde mit einigen Landtagsabgeordneten folgten am Nachmittag noch interessante und ermutigende Vorträge zur Solidarischen Landwirtschaft und einigen regionalen Initiativen.
Alles in allem ein gelungener Start für den Aufbau eines eigenständigen AbL-Landesverbandes in Sachsen – alle daran Interessierten sind herzlich zum monatlichen Stammtisch an jedem 1. Donnerstag im Monat in der Kümmelschänke in Dresden eingeladen.

[Quelle: AbL]

[Quelle: AbL]

11. September 2017 – Trecker-Aktion vor dem Thüringer Landtag in Erfurt

Die AbL möchte die Zukunft der Landwirtschaft und der Agrarpolitik zu einem (Wahlkampf-) Thema machen. Zu diesem Zweck fuhren wir heute zeitgleich in mehreren  Landeshauptstädten mit ein bis mehreren Trecker mit einer bäuerlichen Delegation vor den jeweiligen Ministerium auf.

Trecker-Aktion vor dem Thüringer Landtag [Foto: P. Kirch]

10. September 2017 – AbL-Exkursion mit Vortrag von Hermann Hoyer in Thangelstedt

Am 10.9.2017 trafen sich etwa 40 Bäuerinnen und Bauern und weitere Interessierte zu einem Vortrag bei Hermann Hoyer über Direktsaat, Strip-Till (Streifenbearbeitung) und konservierende Bodenbearbeitung mit anschließender Maschinenvorführung (Horsch Sprinter NT mit Unterfußdüngung, Kuhn Striegel, Treffler-Grubber). Einig waren sich alle: pfluglose Bodenbearbeitung bietet interessante Lösungsansätze für viele ackerbauliche Fragen! Für das Frühjahr planen wir eine weitere Veranstaltung, bei der es dann vorrangig um die pfluglose Bodenbearbeitung im Biolandbau gehen wird – mit Maschinenvorführungen der im Frühjahr benötigten Maschinen.

[Foto: R. Wöllert]

8. September 2017 – Einweihung der „Allee gegen Landraub“ bei Sömmerda

Bäuerinnen und Bauern haben im Schulterschluss mit der Zivilgesellschaft am 8.9.17 in Sömmerda (Thüringen) 42 Obstbäume gepflanzt. Die „Allee gegen Landraub“ ist ein Symbol gegen den Ausverkauf der Landwirtschaft durch Investor*innen. Das Landstück, auf dem die Allee gepflanzt wurde, hatte sich die Südzucker AG widerrechtlich angeeignet. Nun wurde sie in öffentlichen Besitz zurückgeführt. Die Aktion fand im Rahmen der „Wir haben es satt!„-Aktionstour vor der Bundestagswahl statt. Ein Video der Aktion findet ihr hier.

[Fotos: Die Auslöser Berlin www.dieausloeser.net]

13. Juni 2017 – Protest vor dem ELER-Begleitausschuss in Erfurt

Am 13.6.2017 war es wieder einmal Zeit, daß wir uns lautstark und sichtbar für eine bäuerliche Landwirtschaft einsetzten. Deshalb zogen wir mit landwirtschaftlichen Geräten aller Art – großen und kleinen Traktoren, Heugabeln und Sensen vor das Landwirtschaftsministerium um deutlich zu machen: wir bleiben auf dem Land und wehren uns täglich!

Der konkrete Hintergrund war folgender: einmal im Jahr überarbeitet das Land Thüringen seine Förderrichtlinien für die Agrarförderungen und meldet diese an die EU, damit sie dort abgesegnet werden können. Dazu muß aber das Votum aller im ländlichen Raum aktiven Verbände (also auch unseres) eingeholt werden, weshalb an diesem Tag alle diese Verbände ins Ministerium eingeladen waren. Im ganzen letzten Jahr waren wir oft und viel im Ministerium unterwegs und hatten unsere Vorschläge zur Stärkung der bäuerlichen Landwirtschaft eingebracht, wie z.B.:

  • Zugang zur Investitionsförderung auch für kleinere, nicht bilanzpflichtige Betriebe und Anhebung des Fördersatzes für diese auf 40%
  • Förderung der Weidehaltung von Milchvieh und von Geflügel
  • Förderung des freiwilligen Verzichts auf Totalherbizide, wie z.B. Glyphosat
  • Schaffung eines Förderprogramms für den Zaunbau bei Weidehaltung von Milchvieh
  • Fördersatzaufschlag von 10% für Junglandwirte, Schaffung eines Existenzgründerprogramms
  • grundsätzliche Knüpfung der Stallbauförderung an besondere Anforderungen bzgl. des Tierwohls, keine Förderung von Stallanlagen oberhalb der BImSchG-Schwelle, Deckelung der max. Zuschüsse pro Vorhaben auf 750.000 €
  • zeitlich befristete Übernahme der Kosten der Ökokontrolle für Schlachthöfe, um zusätzliche Bio-Schlachtkapazitäten zu schaffen
  • Schaffung eines Programms für die Pflege des Altbestandes in Streuobstwiesen
  • Schaffung eines Programms zur Förderung der Planung, Pflanzung und Eigentümerentschädigung bei der Neupflanzung von Hecken
  • Einführung von Maßnahmen zum Tierwohl (z. B. Ringelschwanzprämie o. ä. )

Nichts, rein gar nichts von alledem war in den veröffentlichten Vorschlägen enthalten, dabei sind die meisten in anderen Bundesländern schon lange Praxis und wurden z.T. auch in den dafür zuständigen Gremien klar befürwortet. Dagegen haben wir uns gewehrt, denn niemand anderes wird das für uns tun!

[Foto: AbL]

8. April 2017 – Tag der Landwirtschaft und Wahl von Vorstand und SprecherInnenRat der AbL Mitteldeutschland in Weimar

Im Anschluß an den Tag der Landwirtschaft am Samstag, den 8.4. in Weimar fand die  jährliche Mitgliederversammlung der AbL Mitteldeutschland statt, bei der turnusmäßig auch ein neuer Vorstand gewählt wurde. Da einige altbewährte Vorstandsmitglieder aus persönlichen Gründen sich nicht wieder zur Wahl stellten, übernahmen neue und zum Teil schon lange außerhalb des Vorstands Aktive die verantwortungsvollen Posten. Dem neuen Vorstand gehören jetzt an:

  • als Vorsitzender: Michael Grolm, Schloßimkerei Tonndorf – Thüringen
  • als Stellvertreterin: Claudia Gerster, Sonnengut, Dietrichsrode – Sachsen-Anhalt

und als BeisitzerInnen:

  • Danilo Braun, Gedeih & Verzehr, Oberschöna – Sachsen
  • Ralf Demmerle, Naturerlebnishof, Hausen – Thüringen
  • Volker Bauer, Der Bio-Bauer, Tautendorf – Thüringen

„Damit sind wir in allen drei Bundesländern gut aufgestellt und bereit, auch weiterhin für die Zukunft einer bäuerlichen Landwirtschaft in Mitteldeutschland zu streiten!“, so der mit großer Mehrheit in seinem Amt wieder bestätigte Vorsitzende, Michael Grolm.

Weiterhin wurde der AbL-SprecherInnenrat Thüringen neu gewählt. Ihm gehören jetzt an:

  • Hannelore Henke, Remda-Teichel
  • Klaus Patzer, Hirschberg
  • Johannes Köhler, Kleinromstedt
  • Roland Bischof, Jena
  • Ulrich Möller, Erfurt-Büßleben

 

Der neue Vorstand (v.l.n.r.): Michael Grolm, Claudia Gerster, Volker Bauer [Foto: R. Wöllert]

Der neue SprecherInnenrat (v.l.n.r.): Johannes Köhler, Klaus Patzer, Hannelore Henke, Roland Bischof, Ulrich Möller [Foto: R. Wöllert]

Die beiliegenden Fotos können gerne veröffentlicht werden – als AutorIn geben Sie bitte „AbL“ an.

 

16. November 2016 – „Kirchenland in Nachwuchshand“-Demo in Erfurt

Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft Mitteldeutschland (AbL) beglück-
wünscht die Landessynode der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM) zu ihrem
Entschluß, bei den Pächtern von Kirchenland in Zukunft den Einsatz von Gentechnik auf
dem Acker zu verbieten. „Dafür haben wir uns jahrelang eingesetzt, immer wieder konkrete
Vorschläge unterbreitet und mit verschiedenen Aktionen auf den bisherigen Mißstand auf-
merksam gemacht“, so Michael Grolm, Berufsimker und Vorsitzender der AbL Mittel-
deutschland.
Am Mittwoch hatte die AbL die Augustinerkirche in Erfurt symbolisch mit
Spielzeugtreckern umstellt, um den Synodalen zur Eröffnung der Herbstsynode der EKM
ihre Kritiken an dem von der Verwaltung vorgelegten Kriterienkatalog zu überreichen. Am
Samstag wurde der überarbeitete Katalog nun beschlossen und tritt im nächsten Jahr in
Kraft. Besonders hob Grolm hervor, daß nun erstmalig die Pächter aufgefordert werden, auch bei der Fütterung auf Gentechnik, sprich auf Gensoja, zu verzichten. „Bislang verschließen ja noch viele Menschen die Augen vor der Tatsache, daß die geliebte Thüringer Bratwurst im wesentlichen aus mit Gentechnik gefütterten Schweinen hergestellt wird – hier geht die EKM mutig voran“, so Grolm.
„Auch über die erstmalige Berücksichtigung von ExistenzgründerInnen freuen wir uns sehr.
Neue Leute und frische Ideen brauchen die Dörfer, um der allgemeinen Tendenz der Abwan-
derung und Verödung entgegen zu wirken“, so Grolm. Die nun ebenfalls erfolgte Würdigung
des ökologischen Anbaus, der bodengebundenen Tierhaltung und des Arbeitskräftebesatzes
wurde schon lange von der AbL gefordert, auch wenn es hier im Detail noch Nachbesserungsbedarf gäbe, z.B. bei der genauen Definition der geforderten Obergrenze beim Tierbesatz. „Das nun endlich eingeräumte Recht der abgelehnten Pachtbewerber, ihren Punktestand und den des ausgewählten Bewerbers zu erfahren, dürfte erheblich zum dörflichen Frieden beitragen. Nun sollte nur noch festgelegt werden, daß der neue Pachtvertrag erst unterzeichnet wird, nachdem den abgelehnten Bewerbern eine angemessene Frist zur Klärung offener Fragen eingeräumt wurde. Aber das wird sicher im Zuge der Ausgestaltung des Verfahrens noch geregelt werden“, gibt sich Grolm optimistisch.

 

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[Foto: H. Krieg]

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[Foto: H. Krieg]

 

30. Oktober 2016 – Tag der Landwirtschaft in Bernburg

Gut besucht war der Tag der Landwirtschaft am 30.10. in der Hochschule Sachsen-Anhalt in Bernburg, zu dem die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft Mitteldeutschland (AbL) geladen hatte. Neben engagierten BäuerInnen und VerbraucherInnen beteiligten sich auch etliche VertreterInnen des Deutschen Bauernbundes, des Bauernverbandes Sachsen-Anhalt, des Agrarpolitischen Arbeitskreises Ökologischer Landbau Sachsen-Anhalt (APÖL) und des Landwirtschaftsministeriums Sachsen-Anhalt an der dicht gepackten Veranstaltung.

Nach kurzen Grußworten des Bauernbundes und des APÖL gab der Bundesgeschäftsführer der AbL, Georg Janßen, einen kurzen Überblick über die auf der Bundesebene anstehenden Themen. Anschließend machte Jobst Jungehülsing vom BMEL in einem sehr informativen Vortrag deutlich, wie drängend die Regulierung von Anteilsverkäufen von landwirtschaftlichen Betrieben ist, da diese bislang weder erfasst noch reglementiert sind und eine erhebliche Gefahr für die Zukunft bäuerlicher Betriebe darstellen.

Im Anschluss an ein delikates Bauernfrühstück, dessen Zutaten fast ausschließlich von AbL-Höfen aus Sachsen-Anhalt stammten, diskutierten die Teilnehmenden mit Prof. Dr. Claudia Dalbert, Landwirtschaftsministerin in Sachsen-Anhalt, u.a. über die Möglichkeiten, eben diese Anteilsverkäufe zu regulieren. Sie zeigte sich grundsätzlich aufgeschlossen, meinte aber, dass das Ministerium zunächst einen umfassenden Prozess in Gang setzen würde, in dem zusammen mit möglichst vielen AkteurInnen der Landwirtschaft ein landwirtschaftliches Leitbild erarbeitet werden solle, welches dem Stand der Zeit entspräche. Selbstverständlich würde die AbL daran beteiligt werden.

Weitere Themen waren die konkrete Ausgestaltung des Investitionsförderprogramms und des Heckenprogramms, die Chancen und Möglichkeiten bäuerlicher Landwirtschaft in Sachsen-Anhalt und die Möglichkeiten der Politik, dort unterstützend wirksam zu werden, sowie die Haltung der Landesregierung zum Freihandelsabkommen CETA. Leider konnte Claudia Gerster, Landessprecherin der AbL nicht wie geplant an der Diskussion teilnehmen, da zwei Tage zuvor deren Scheune abgebrannt war – in einem Akt bäuerlicher Solidarität sammelten die TeilnehmerInnen Geld zur Unterstützung des Wiederaufbaus und sagten Heu- und Futterspenden zu.

Nach einem sehr ermutigenden Vortrag von Michael Grolm, Vorsitzender der AbL Mitteldeutschland, über Hecken- und Baumlandschaften in Europa und einer Aussprache über die zukünftigen Aktivitäten der AbL in Bezug auf die Überarbeitung des Pachtvergabeverfahrens der Evangelischen Kirche Mitteldeutschland wurden die nächsten Schritte der AbL in Sachsen-Anhalt diskutiert. Zusammen mit den auf der Veranstaltung spontan beigetretenen neuen MitgliederInnen wurde der SprecherInnenrat der AbL für Sachsen-Anhalt gewählt: dieser freut sich nun, in Zukunft aktiv die Landwirtschaftspolitik in Sachsen-Anhalt mitgestalten zu können.

Diskussionsrunde mit Landwirtschaftsministerin Dalbert      [Foto: M. Grolm]

AbL-SprecherInnenrat Sachsen-Anhalt [Foto: M. Grolm]

Der AbL-SprecherInnenrat Sachsen-Anhalt setzt sich zusammen aus:

Claudia Gerster, Dietrichsroda
Gerhard Gerster, Dietrichsroda
Jessica Haby, Halle / Saale
Julia Hornickel, Ziegelroda
Kathrin Kehlbler, Zeitz-Theißen
Helen Pluschke, Halle / Saale
Kaya Thomas, Halle / Saale
Holger Tuch, Ziegelroda

 

03. Oktober 2016 – HofBesuch beim AbL-Mitgliedsbetrieb Patzer in Ullersreuth

[Foto: M. Grolm]

[Foto: M. Grolm]

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20. September 2016 – Besuch der Agrargenossenschaft in Dankmarshausen

[Foto: M. Grolm]

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[Foto: M. Grolm]

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

17. September 2016 – Stop TTIP/CETA Demo in Leipzig

Gemeinsam mit zahlreichen BündnispartnerInnen setzt die AbL in Leipzig ein Zeichen gegen die geplanten Freihandelsabkommen TTIP & CETA. Unten unsere VertreterInnen am AbL-Büchertisch. Den offiziellen Redebeitrag der AbL Mitteldeutschland von Michael Grolm findet ihr hier. Mehr Bilder gibt es hier und dort.

[Foto: M. Grolm]

[Foto: BUND Sachsen e.V.]

 

 

 

 

 

 

 

14. September 2016 – Fishbowl-Diskussion zum Thema „Regional & Ökologisch – Zukunftsfähige Ernährungs- & Landwirtschaftspolitik in Thüringen“

Reiko Wöllert (Geschäftsführer der AbL Mitteldeutschland) diskutiert mit Birgit Keller (Ministerin für Landwirtschaft / Thüringen) und Anja Siegesmund (Ministerin für Umwelt / Thüringen) über den aktuellen Stand der Landwirtschaftspolitik.

[Foto: M. Grolm]

25. August 2016 – Besuch der Landwirtschaftsministerin in Dietrichsroda

Claudia Dalbert, Landwirtschaftsministerin von Sachsen -Anhalt, besucht den AbL-Hof Sonnengut Gerster in Dietrichsroda.

[Foto: M. Grolm]

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[Foto: M. Grolm]

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10. Januar 2016 – Tag der Landwirtschaft in Weimar

Mehr als 100 Bauern und Bäuerinnen und andere, an der Landwirtschaft interessierte, Menschen kamen auf Einladung der AbL im Weimarer Bienenmuseum zusammen, um über die Gestaltungsmöglichkeiten der Landwirtschaft im Allgemeinen und speziell auch in Thüringen nachzudenken. Benedikt Haerlin von der Zukunftsstiftung Landwirtschaft informierte in seinem Vortrag über die aktuellen Entwicklungen im Themenfeld “Landgrabbing in Europa” – gefolgt von einem Beitrag von Georg Janßen, dem Bundesgeschäftsführer der AbL, welcher die aktuelle Situation in Ostdeutschland skizzierte. Im zweiten Teil der Veranstaltung referierte Michael Grolm von der Thüringer Obstbaumschnittschule zum Thema “Hecken und Baumlandschaften in Europa: gestern, heute, morgen – Anleitung zu einer Feld- und Baumwirtschaft”. Desweiteren gab es Informationen zur möglichen Beteiligung an der Überprüfung der Kirchenpachtlandkriterien und verschiedene regionale Initiativen stellten sich vor.

[Foto: M. Grolm]

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[Foto: M. Grolm]

 

 

 

 

 

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19. November 2015 – „Arche Noah Kirchenland“-Demo in Erfurt

Demonstration für eine andere Landvergabepraxis der Evangelischen Kirche Mitteldeutschland mit über 100 ausgestopften Tieren (Storch bis Hamster) zur alljährlichen Herbstsynode der Evangelischen Kirche Mitteldeutschland. Auch die Bischöfin Ilse Junkermann meldete sich zu Wort.

[Foto: M. Grolm]

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10. Oktober 2015 – Landfilmfest der AbL auf Schloss Tonndorf

[Foto: M. Grolm]

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19. September 2015 – HofBesuch beim AbL-Mitgliedsbetrieb Henke in Remda-Teichel

[Foto: M. Grolm]

10. August 2015 – Besuch der Landwirtschaftsministerin auf dem AbL-Mitgliedsbetrieb Haina

Birgit Keller, Landwirtschaftsministerin von Thüringen, besucht den AbL-Hof Hofkäserei Burgmühle in Haina.

[Foto: M. Grolm]

[Foto: M. Grolm]

 

 

 

 

 

11. Januar 2015 – Tag der Landwirtschaft in Weimar

Der große Saal im Bienenmuseum war mit über 100 Besuchern gut gefüllt – viele BäuerInnen und an Landwirtschaft Interessierte kamen, um sich zu vernetzen und zu informieren. Schon die Vorstellungsrunde war beeindruckend – fast jeder hatte einen direkten Bezug zur Landwirtschaft und das macht Hoffnung in einem Land, das fast ausschließlich von agrarindustriellen Strukturen geprägt ist. Auch der Thüringer Ministerpräsident Bodo Ramelow sprach begrüßende Worte. Dr. Wilfried Bommert vom Institut für Welternährung redete hernach zum Thema „Warum hat die jetzige Landwirtschaft keine Zukunft? Wege zu einer zukunftsfähigen Landwirtschaft.” und Marcus Haseitl vom Netzwerk Blühende Landschaften gab ganz praktische Ratschläge „Für eine Landwirtschaft wo Milch und Honig fließen”. Zudem wurde das Thüringer Agrarbündnis vorgestellt.

[Foto: M. Grolm]

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November 2014 – „Kirche, lass die Bauern im Dorf!“-Demo in Erfurt

Demonstration für eine andere Landvergabepraxis der Evangelischen Kirche Mitteldeutschland zur alljährlichen Herbstsynode der Evangelischen Kirche Mitteldeutschland. Der Präses der Landessynode, Steffen Herbst, sichert weitere Gespräche zu. Vor Ort mit dabei: ein lebendiger Bauernhof inklusive Kuh, Pferd, Ziege, Schaf, Schwein, Huhn, Hase…

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[Foto: M. Grolm]

Oktober 2014 – Landfilmfest der AbL auf Schloss Tonndorf

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[Foto: M. Grolm]

 

 

 

 

 

5. September 2014 – „Wir haben es satt“- Demo in Erfurt

Die erste lokale „Wir haben es satt! Agrarindustrie abwählen!“-Demonstration findet in Erfurt unter Federführung der AbL statt. Ein breites Bündnis aus ErzeugerInnen, VerbraucherInnen und über 20 Organisationen aus den Bereichen Landwirtschaft, Umwelt-, Natur- und Tierschutz fordert eine Agrarwende.

[Foto: M. Grolm]

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16. April 2014 – Apfelbaum pflanzen mit der Landesbischöfin Ilse Junkermann in Legefeld

Die Landesbischöfin der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM), Ilse Junkermann, und der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft in Mitteldeutschland e.V. (AbL), Michael Grolm, pflanzen gemeinsam einen Apfelbaum in Legefeld beu Weimar.  Verabredet hatten Junkermann und Grolm die Pflanzaktion bei der Demonstration der AbL vor dem Landeskirchenamt in Erfurt anlässlich der Tagung der Herbstsynode der EKM. Die AbL fordert, dass bei der Verpachtung von Kirchenland die bäuerliche Vielfalt und bäuerliche ExistenzgründerInnen besser berücksichtigt werden als derzeit.

[Foto: M. Grolm]

8. Februar 2014 – Tag der Landwirtschaft in Jena

Neben interessanten Fachvorträgen zu den Themen „Alte Nutztierrassen neu entdeckt – Perspektiven für bäuerliche Betriebe“ von Annika Bromberg (Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e.V., (GEH)) und „Bodensicherung durch neue Formen der Allmende“ von Dr. Titus Bahner (geschäftsführender Vorstand der Kulturland e.G. i.G.) gab es eine öffentliche Fishbowl-Diskussionsrunde zur Frage „Kirchenland in Bauernhand – Wie kommen bäuerliche Betriebe an Land?“. DiskussionspartnerInnen waren u.A. Probst Christoph Hackbeil (Regionalbischof EKM) und Stephanie Wild vom Netzwerk Solidarische Landwirtschaft.

[Foto: M. Grolm]

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22. November 2013 – „Kirchenland in Bauernhand“-Demo in Erfurt

Demonstration unter dem Motto „vielfältig – sozial – gentechnikfrei“ – für eine andere Landvergabepraxis der Evangelischen Kirche Mitteldeutschland zur alljährlichen Herbstsynode der Evangelischen Kirche Mitteldeutschland. 12 AbL-Trecker umstellen im Rahmen der Aktion die Erfurter Michaeliskirche.

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[Foto: M. Grolm]

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[Foto: M. Grolm]

 

 

 

 

 

16. Februar 2013 – Tag der Landwirtschaft in Weimar

Neben interessanten Fachvorträgen zu den Themen „Biodiversitätsverluste durch Industrialisierung am Beispiel der Getreide“ von Dr. Thomas Gladis und „Bodenerosion durch Großflächenlandwirtschaft“ von Dipl.- Geogr. Christian Wolf (Institut für Bodenkunde / Universität Tübingen) gab es eine öffentliche Podiumsdiskussion bezüglich der EU-Agrarreform und ihren Auswirkungen auf politische Strategien für Thüringen mit VertreterInnen aus Politik und Landwirtschaft. Gleichzeitig wurden 2 Ausstellungen zur Getreide- & Artenvielfalt präsentiert.

 

21. November 2012 – Aktion „Thesenanschlag“ in Erfurt

Der Thesenanschlag an der Tür der Michaeliskirche in Erfurt zur Kritik an der Landvergabepraxis der Evangelischen Kirche Mitteldeutschland.

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[Foto: M. Grolm]

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[Foto: M. Grolm]

 

 

 

 

 

 

2012 – Tag der Landwirtschaft in Weimar

„Was bringt die EU-Agrarreform – Strukturwandel in der Agrarpolitik?“ war die zentrale Frage des Tages der Landwirtschaft im Jahr 2012. Neben Vorträgen zu den Themen „Mehr Vielfalt im Getreide – Erhalten durch Nutzen“ von Jürgen Holzapfel (Landwirt, Hof Ulenkrug) und einer Einführung in das Netzwerk „Solidarische Landwirtschaft, sich die Ernte teilen“ von Mathias v. Mirbach (Landwirt Meister, Kattendorfer Hof) gab es im Anschluss an ein Input-Referat von Friedrich-Wilhelm Graefe zu Baringdorf (AbL) eine Podiumsdiskussion mit VertreterInnen aus Landwirtschaft und Politik.

 

27. September 2012 – HofBesuch mit KirchenvertreterInnen der Evangelischen Kirche Mitteldeutschland bei AbL-Mitgliedsbetrieben: Lebensgut Cobstädt e.V. & Naturerlebnishof in Hausen

[Foto: M. Grolm]

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[Foto: M. Grolm]

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19. September 2011 – HofBesuch mit KirchenvertreterInnen der Evangelischen Kirche Mitteldeutschland bei AbL-Mitgliedsbetrieben: Sonnengut Gerster in Dietrichsroda & BiolandHof Voigt in Willschütz

[Foto: C. Gerster]

[Foto: C. Gerster]

 

 

 

 

 

13. Februar 2011 – Gründung der AbL Thüringen in Weimar